Zunftmeister

Alberto Margraf ist Wey-Zunftmeister 2026

Zum zweiten Mal in hoher Position!

Der 64-jährige Alberto Margraf aus Ebikon ist neuer Wey-Zunftmeister. Die Wey-Zunft wählte Margraf an ihrem Bot vom 02. Januar zum neuen Zunftmeister. Als Weibel begleitet ihn Bruno Galli durch die Fasnacht 2026.

Im Jahr 2023 amtete Alberto «Berto» Margraf bereits als Präsident des Luzerner Fasnachtskomitees (LFK) und führte so in hoher Position durch die Luzerner Fasnacht. Nun amtet er schon wieder zum zweiten Mal in hoher Position als neuer Wey-Zunftmeister 2026. Er ist verheiratet mit Daniela und löst in seinem Amt den letztjährigen Wey-Zunftmeister Edgar Ming ab. Berto Margraf ist vor fünfzehn Jahren der Wey-Zunft beigetreten und zeigte sich von Beginn weg äusserst aktiv. Er ist stolzer Vater von Tochter Simona.

Auch seiner Frau ist die Fasnacht wichtig

Schon im Kindsalter faszinierte ihn die Fasnacht. Allerdings lernte er die Fasnacht im zugerischen Steinhausen kennen, wo er aufgewachsen ist. Der Steigrind ist an der Fasnacht das Steinhauser Narrensymbol.

Seine Frau Daniela Margraf-Märchy, mit der Berto seit nun mehr als 36 Jahren verheiratet ist, ist eine gebürtige Brunnerin und ist in einer angefressenen Fasnachts- und Nüsslerfamilie gross geworden. Ihr Vater war der legendäre Nüsslervater Päuli Märchy. So ist sie auch heute noch am ersten Fasnachtstag (erster Montag nach 3-Königen) bei der Nüsslergesellschaft Brunnen-Ingenbohl anzutreffen. Es ist wohl kein Gerücht, dass Daniela am 12. Januar 2026 am ersten Fasnachtstag in Brunnen am «Nüsslen» sein wird und den Narrentanz zelebrieren wird. Jedoch konnte nicht ausfindig gemacht werden, unter welcher Maschgerad sie zu finden sein wird.

Die Liebe zog unseren neuen Zunftmeister an die Fasnacht nach Brunnen. Dort war er als Wagenbauer viele Jahre im sogenannten SchmuDoWaBu Club (Gründungsmitglied) aktiv, bevor es in nach Luzern zog, um Fasnachtskarriere zu machen. Heute spielt der talentierte Musiker ab und zu bei den Wey-Guuggern auf der Lyra mit.

Der Zunftmeister seit 15 Jahren in der Zunft

Vor 15 Jahren wurde er, wie er es selber sagt, stolzes Mitglied der Wey-Zunft Luzern. Angefragt wurde er von Danielas Onkel Urs Märchy, der auch schon als LFK-Präsident 2002 amtierte und 2006-2008 Präsident der Wey-Zunft war.

Berto hat schon mit verschiedensten Aufgaben und in verschiedenen Kommissionen (Vergnügungskommission, Turmkommission, Informationskom-mission) seine Sporen abverdient. Im Jahr 2014 war er Zunftweibel. Während vieler Jahre hat er sich auch im Luzerner Fasnachtskomitee engagiert, welches er im Jahr 2023 präsidierte.

An der Inthronisierung wird auch sein Weibel Bruno Galli aus der Stadt Luzern in sein Amt eingesetzt. Der Weibel der Wey-Zunft ist verheiratet mit seiner Frau Monika.

Wey-Zunftmeister liebt Strategie-Spiele

Seine mechanische Begabung kam bei Berto bereits in Jugendjahren zum Tragen. Schraubte und frisierte er an so manchem Velosolex. Mit diesen Töfflis unternahm er sogar weite Reisen ins Ausland. Der reisebegeisterte Zunftmeister war schon in vierzig Länder unterwegs. Meistens zieht es ihn an doch eher wärmere Destinationen. Früher spielte er noch in jungen Jahren in einer Band, seitdem begleitet ihn die Musik durchs Leben. Heute ist er auf der einen oder anderen Skipiste anzutreffen. Gerne widmet sich der Zunftmeister strategischen Spielen aller Art. Und so ist er auch an gemütliche Runden im Kreise der Familie oder der Wey-Zunft-Familie anzutreffen.

Pragmatischer Naturwissenschaftler

Die Entwicklungsfreude, seine mechanischen Begabungen und das Interesse an Chemie, Physik, Mathematik und Naturwissenschaften haben ihn wohl auch zu seinem Beruf hingeführt. Als diplomierter Werkstoffingenieur ETH hat er in den letzten fünfzehn Jahren bei der Schindler Group in Ebikon in einer leitenden Tätigkeit gearbeitet. Und so kennt man ihn auch in der Wey-Zunft: wenn er was anpackt, dann aber mit Pragmatismus und mit klaren Vorstellungen. Heute ist Berto im frühzeitigen Ruhestand und sagt selber von sich, er könne seine Zeit heute selber einteilen und machen, worauf er Lust habe.

Glücks-Motto des Zunftmeisters

Das Fasnachtsmotto des Wey-Zunftmeister liest sich wie aus einem Glücksratgeber: «Gnüss s’Läbe!». Er will einfach darauf aufmerksam machen, dass man sich doch heute nicht immer über jede Kleinigkeit aufregen solle. Eine grandiose Fasnacht ohne Aufreger wäre das Ziel!

Er freut sich auf eine rüüdige Fasnacht 2026 und das bevorstehende Zunftmeisterjahr. Als Zunftmeister krönt Berto Margraf nun seine tolle Zunftkarriere und führt, ausgerüstet mit Zepter und Zunftmeisterkette, die Wey-Zunft durch die kommende Fasnacht.

Im Jahr 2025 feierte die Wey-Zunft Luzern das 100 jährige Bestehen. Seit 1925 prägt die Wey-Zunft nicht nur die Fasnacht in unserer wunderschönen Stadt Luzern, sondern hält auch die tief verwurzelte Tradition und Kameradschaft lebendig – und das mit einer Frische, die selbst 100-jährige Frösche jung erscheinen lässt.

Text: Reto Käch
Fotos: Harald Bader, Kriens

Edgar Ming ist Wey-Zunftmeister 2025

Wie der Vater so der Sohn!

Der 55-jährige Edgar Ming aus Kriens ist neuer Wey-Zunftmeister. Die Wey-Zunft wählte Ming an ihrem Bot vom 02. Januar zum neuen Zunftmeister. Als Weibel begleitet ihn Marc Wagner durch die Jubiläums-Fasnacht 2025.

Auf den Tag genau vor 35 Jahren nahm schon sein Vater Heiri auf dem ehrenvollen Zunftmeisterstuhl der Weyfrösche Platz. Nun macht es ihm sein Sohn nach. Der Neue heisst Edgar Ming und ist der Sohn von Altzunftmeister Heiri Ming. Er ist liiert mit Partnerin Isabelle Wüest und löst in seinem Amt den letztjährigen Wey-Zunftmeister Ivan Wey ab. Edgar Ming ist vor vierzehn Jahren der Wey-Zunft beigetreten und zeigte sich von Beginn weg äusserst aktiv. Er ist stolzer Vater von drei Kindern.

Auch seinen Kindern ist die Fasnacht wichtig
Schon im Kindsalter faszinierte ihn die Fasnacht und er bastelte im Kindergarten und zu Hause mit Schulgspändli und seinen Brüdern Masken aus Zeitungspapier und Kleister. Aus beruflichen Gründen konnte er leider nie in einer Guuggenmusig mitmachen, da er in jungen Jahren fast sieben Jahre in der Wintersaison in Arosa und Davos arbeitete. Aber selbstverständlich nahm er über die Fasnachtstage frei, um an die Fasnacht nach Luzern zu reisen. Seine drei Kinder sind vom Fasnachtsvirus angesteckt. Der älteste Sohn Silvio ist seit diesem Jahr Tambourmajor der Rasselbandi Horw. Der jüngste Sohn Nando, der mit 8 Jahren die Kindermusik Drachenschwänz gegründet hat und dort Präsident ist, wurde für sein Engagement sogar im 2024 mit dem Aner-kennungspreis für gute Jugendarbeit der Stadt Kriens ausgezeichnet. Tochter Seraina ist beruflich auf den Spuren ihres Vaters in der Wintersaison im Waldhotel Arosa. Aber auch sie kommt an die Fasnachtstage nach Luzern. Ja ohne Fasnacht geht es im Hause Ming nicht.
Der Zunftmeister seit 14 Jahren in der Zunft
Vor 14 Jahren wurde er, wie er es selber sagt, stolzes Mitglied der Wey-Zunft Luzern. Die Entscheidung war wohl überlegt, denn die Weyzunft-Gene hat er wohl von seinem Vater geerbt. Als Gastronom ist er als Turmherr geradezu prädestiniert, denn seit einigen Jahren betreut er die Gastronomie im Pulverturm. Ebenfalls hat er sich schon in der Vergnügungskommission, im OK der Bannerweihe und in der Zytigskommission die Sporen abverdient. Im Jahre 2019 durfte er den damaligen Zunftmeister Hebi Lörch als Weibel durch die Fasnacht begleiten. Auch in diesem Jahr ist der Wey-Zunftmeister ein treuer Fan des FC Luzern Wie schon sein Vorgänger Zunftmeister Ivan Wey ist der neue Weyzunftmeister seit Kindesalter treuer FCL Fan. In der Primarschule wurden bei Ming’s zu Hause noch selber FCL Fahnen gebastelt und Leintücher blau weiss eingefärbt. Von Kastanienbaum aus gings dann zusammen mit Schulkammeraden mit dem Velo an die Spiele des FCL. Durch die Saisontätigkeit in Arosa und Davos kam der designierte Zunftmeister mit dem Eishockey in Kontakt. Heute besucht er regelmässig die Spiele vom EV Zug. Nebst Fussball und Hockey ist sein grösstes Hobby das Skifahren. Auf das geliebte Skifahren muss er dieses Jahr wohl dieses Jahr wohl etwas verzichten. Gastronom mit Leib und Seele Beruflich hat es dem Zunftmeister die Gastronomie angetan. Er ist heute Gastronom und Unternehmensberater. Er ist der Gastgeber im Restaurant Winkelbadi in Horw und Mitinhaber bei der KMU Schnittstelle AG in Baar. Der Zunftmeister ist gelernter Koch mit Betriebswirtschaftsabschluss. Nach den Lehr- und Wanderjahren als Koch machte er sich früh selbständig. Seit 32 Jahren ist er in der Winkelbadi und davon war er noch zusätzlich 11 Jahre mit Gasthaus Schwendelberg tätig. Er lebt seinen Beruf und ist heute noch ein begeisterter Gastgeber. Als Unternehmensberater gibt er seine Erfahrungen als Unternehmer und sein Gastrowissen gerne weiter. Im Jahr 2025 feiert die Wey-Zunft Luzern das 100 jährige Bestehen. Ein geschichtsträchtiges Jubiläum wird gefeiert, reich an Traditionen und voll von gesellschaftlichen und fasnächtlichen Erinnerungen. Als Zunftmeister 2025 erwarte Edgar Ming viele repräsentative Aufgaben. Er wird die Zunft nicht nur durch den Güdismontag, den Ehrentag der Zunft führen, sondern viele Termine und Auftritte während des ganzen Jubiläumsjahres bestreiten. Als Höhepunkt, neben der Fasnacht, sind sicher die Bescherungsfahrten zu nennen, auf welche sich der Wey-Zunftmeister ganz besonders freut. Das Motto des Zunftmeisters Das Fasnachtsmotto des Wey-Zunftmeister liest sich wie ein kleiner fasnächtlicher Vorausblick: «100 Jahre Wey-Zunft isch es rüüdigs Ding, mit em Weyzunftmeischter Eggi Ming!». Er freut sich auf eine rüüdige Fasnacht 2025 und ein ebenso grandioses Jubiläumsjahr. Als Zunftmeister krönt Eggi Ming nun seine tolle Zunftkarriere und führt, ausgerüstet mit Zepter und Zunftmeisterkette, die Wey-Zunft durch die Fasnacht.

Text: Till Rigert
Fotos: Harald Bader

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