DSC_0343

Zunftnews 2026

08. FERBRUAR 2026; SEEÜBERQUERUNG UND BESCHERUNGSFAHRT BLICKFELD

Einzigartige Seeüberquerung und Bescherungsfahrt zum Blickfeld

Pünktlich um 12.30 Uhr traf der ehrenfeste Wey-Zunftmeister Berto Margraf im Restaurant Rebstock ein. In gemütlicher Runde tauschten sich Zünftler, Partnerinnen und Frauen über die vergangenen Vorfasnachtstage aus und blickten erwartungsvoll auf das Kommende.

Anschliessend fuhren der Zunftmeister und sein Weibel gemeinsam mit ihren Frauen in der Kutsche zum Kapellplatz, wo sie von der grossen Zunftfamilie mit herzlichem Applaus empfangen wurden.

Danach stand die traditionelle Seeüberquerung auf dem Programm. Jungzünftler Pascal Glatzfelder wurde dafür stilecht als Chinese eingekleidet und durfte den Zunftmeister in einer Rikscha über die Seebrücke ziehen. Unser Weibel Bruno durfte die Zunftmeistergattin Daniela auf einem Duo-Tandem zum Globus chauffieren.

Beim Globus verabschiedete sich die Zunftfamilie. Eskortiert von der Luzerner Polizei ging es anschliessend weiter Richtung Alters- und Pflegeheim Blickfeld in Horw. Dort wartete bereits die Guggenmusik Chacheler Chriens, welche pünktlich zum Einmarsch aufspielte. Die Bewohnerinnen und Bewohner empfingen den Zunftmeister mit warmem Applaus.

Nach den musikalischen Klängen richtete der Ehrenfeste das Wort an die Anwesenden. Er überbrachte die Grüsse der Wey-Zunft und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, einige Stunden im Blickfeld verbringen zu dürfen. Anschliessend begaben sich der Zunftmeister, sein Weibel und die Jungzünftler auf die einzelnen Stockwerke, um die Geschenke zu verteilen.

Nach dem ausgedehnten Geschenkli-Marathon wurden die Teilnehmenden mit feinen Köstlichkeiten aus der Küche verwöhnt. Währenddessen wurde getanzt, gelacht und die obligate Polonaise durfte natürlich nicht fehlen. Für beste Stimmung sorgte Sepp Grüter als Ein-Mann-Orchester mit Gitarre und Orgel.

Ein herzlicher Dank gilt den Organisatoren: WOKO-Chef Marcel Manetsch, Zeugherr Remo Bucher, VKP Hanspeter Schättin sowie ihren Teams für den rundum gelungenen Anlass.

Bericht: Giovi Imbroinise

Bilder: Kevin Imobersteg & Giovi Imbroinise

05. Februrar 2026 Ein Abend in Farben, Rhythmus und Herzlichkeit

"Fasnacht pur im Viva Wesemlin"

Als die Wey-Zunft mit ihrem farbenfrohen Gefolge das Pflegeheim Viva Wesemlin betritt, liegt sofort etwas Besonderes in der Luft. Das Motto Karibik ist nicht zu übersehen: Leuchtende Farben, fröhliche Details und ein Hauch von Ferienstimmung verwandeln den Abend in ein kleines Fest unter Palmen – mitten in Luzern.

Bewohnerinnen, Bewohner und das gesamte Personal empfangen uns mit offenen Armen, strahlenden Gesichtern und herzlicher Wärme. Ein feiner Apéro stimmt auf die kommenden Stunden ein und zeigt einmal mehr: Die Fasnacht kennt kein Alter, nur Freude.

Im festlich geschmückten Speisesaal folgt die Begrüssung durch die Heimleitung, ehe der ehrenfeste Zunftmeister Berto Margraf das Wort ergreift und die Bedeutung dieser traditionellen Bescherungsfahrt in würdige Worte fasst. Es sind Momente wie diese, die verbinden.

Kulinarisch lässt das Viva Wesemlin keine Wünsche offen. Die Küche verwöhnt mit einem ausgezeichneten Nachtessen, das nicht nur sättigt, sondern Gespräche und Lachen begleitet.

Für die fasnächtlichen Klänge sorgt zunächst die Guggenmusik Wäsmeli-Chatze Lozärn. Mit Rhythmus, Farbe und Fasnachtsfreude erfassen sie den ganzen Saal – Applaus brandet auf, Augen leuchten.

Danach übernimmt Simi Haller im Solo mit stimmungsvoller Ländlermusik. Später gesellt sich die Kleinformation Echo vom Pulverturm dazu. Gemeinsam mit Simi Haller an der Handorgel füllen sie den Raum mit karibischer Leichtigkeit und vertrauten Klängen.

Wenn später die Gespräche bei einem Gin Tonic ruhiger werden und die letzten Töne langsam verklingen, bleibt ein Gefühl zurück, das schwer zu beschreiben ist: Dankbarkeit, Nähe und das Wissen, Teil von etwas Echtem gewesen zu sein.

Es war mehr als ein Besuch, mehr als eine Tradition.
Die Fasnacht 2026 darf kommen – die Wey-Zunft ist bereit.
Und das Viva Wesemlin erst recht.

Bericht: Giovi Imbroinise

Bilder: Giovi Imbroinise & Kevin Imobersteg

05. Februar 2026 Der KnallFrosch 2026 ist geschlüpft! Niederkunft

Petrus zeigte sich gnädig und spendierte uns zwar frische, aber herrlich sonnige Temperaturen – perfektes Wetter, um die Niederkunft der 23. KnallFrosch-Ausgabe gebührend zu feiern.

Zünftler, Sponsoren, Fasnachtsfreunde und zahlreiche Delegationen der fasnächtlichen Obrigkeit pilgerten traditionsgemäss zum Hauptsitz der Luzerner Kantonalbank, um bei diesem historischen Moment dabei zu sein. Auch die Medien liessen sich das Spektakel nicht entgehen und hielten das fröhliche Treiben pflichtbewusst fest – vermutlich mit leichtem Konfettiregen auf der Linse.

Oberknallfrosch Giovi Imbroinise begrüsste die versammelte Narrenschar herzlich und sprach seinem fleissigen Helferteam grossen Dank aus, das vor Ort für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Anschliessend stellten sich die Fasnachtsgewaltigen den gewohnt spitzfindigen Fragen unseres AZM Hebi Lörch. Dabei wurde herzhaft gelacht, geschmunzelt und gelegentlich wohl auch charmant ausgewichen. Die Spannung stieg – und zwar schneller als die Temperatur im Glüh-Gin.

Unser ehrenfester Wey-Zunftmeister Berto Margraf übernahm zusammen mit dem Publikum den Niederkunfts-Countdown. Punktgenau donnerten die Konfettikanonen los und katapultierten die brandneue KnallFrosch-Ausgabe 2026 standesgemäss ins närrische Universum. Die gut gelaunten Fasnächtler sicherten sich sofort ihre druckfrischen Exemplare, die mit strahlenden Augen, breitem Grinsen und vermutlich der einen oder anderen Lachträne verschlungen wurden.

Auch kulinarisch wurde niemand im Stich gelassen. Am Eichhof-Stand wurde für das leibliche Wohl gesorgt und selbstverständlich durfte das legendäre Frosch-Mutschli mit Wienerli nicht fehlen – ein gastronomisches Highlight mit beinahe therapeutischer Wirkung. Die Wey-Zunft-Bar glänzte dieses Jahr zusätzlich mit einer neuen Bubble-Maschine, während wärmender Glüh-Gin und Tee tapfer gegen die winterlichen Temperaturen ankämpften.

Das Fasnachtsfieber ist endgültig entfacht – die 5. Jahreszeit klopft nicht mehr nur an, sie steht bereits mitten im Wohnzimmer.

Bericht: Tino von Flüe

Bilder: Tino von Flüe & Kevin Imobersteg

31.01.2026 Zunftmeisterabend 2026: «Schwarz/Gold»

Ob als Rapper mit Goldkette, oder in einem anderen legeren oder sehr eleganten schwarz / goldenem «Bling-Bling»-Outfit fand am 31. Januar 2026 der Zunftmeisterabend im Gemeindesaal in Meggen unter dem Motto «Schwarz / Gold» statt. Über 190 geladene Gäste kamen nach Meggen; beste musikalische Unterhaltung und die kulinarischen Genüsse verwöhnten die zahlreichen gut gelaunten «goldigen» Gäste und Zünftler und sorgten für eine grossartige Stimmung.

Um 17:00 Uhr bei einem feinen Apéro im Gemeindesaal und in vollem Ornat begrüsste der ehrenfeste Zunftmeister Alberto Margraf mit seinem standfesten Weibel Bruno Galli individuell in Begleitung ihrer charmanten Damen die zahlreichen Gäste und Zünftler auf der Bühne. Musikalisch wurden wir mit den rassigen Klängen der Kleinformation «Grüenspan» verwöhnt.

Der standfeste Weibel Bruno Galli begrüsst um 18:30 Uhr im Gemeindesaal alle anwesenden Gäste und Zünftler zum Zunftmeisterabend und führte souverän durch den ganzen Abend. Dieser war geprägt war durch die zahlreichen Darbietungen und den stimmungsvollen musikalischen Klängen. Unser ehrenfeste Zunftmeister Alberto Margraf begrüsste alle anwesenden Gäste und Zünftler zum Abend ganz nach seinem Motto «einfach geniessen» und stimmt dann zum gemeinsamen Anstossen «Überall auf der Welt scheint die Sonne» - Prosit an.

Für den gelungenen Abend für unseren ehrenfesten Zunftmeister Alberto Margraf sorgten unter anderem die vielen wunderbaren Darbietungen: Das VK-101 mit ihrer Rateshow «Dalli-Klick». Der Auftritt der Nüssler-Gesellschaft Brunnen-Ingenbohl. Die Show der LFK-Gewaltigen mit ihrem «China-Zirkus» mit Drachen. Der Auftritt von Marlon & Margrit Imobersteg mit ihrem «Glanz & Gloria». Der Auftritt des VK-100 unter der Leitung unseres ehrenfesten Zunftmeisters Alberto Margraf mit ihrem Beitrag wie es in einem Altersheim so zu und her geht - Alberto Margraf führte dabei eindrucksvoll vor wie er für das Altersheim mit dem neuesten Thermomix-Modell 7 ein gesundes Müesli macht. Die Guggenmusig «Dracheschwänz» aus Horw mit ihren musikalisch mitreissenden Fasnachts-Liedern.

Für die kulinarischen Highlights sorgte das «Winkelbadi-Team» unseres ehrenfesten Alt-Zunftmeisters Edgar Ming; angefangen mit der Vorspeise «Goldige Spezialität der Safra Manufaktur – Gnocchetti Sardi mit getrockneten Tomaten, Pinienkernen, frischen Kräutern und Belperknolle», dem Hauptgang «Gold-Säuli uf em Härdöpfu-Acher – Schweinscarrébraten an Pfeffersauce, Kartoffel-Mascarpone Gratin mit Oregano Mischgemüse» und dem Dessert «Berto’s Glace – Symponie aus Glace und Meringue».

Um 23:15 bedankte sich der der standfeste Weibel Bruno Galli bei Alt-Zunftmeister Hebi (Herbert Lörch) und seiner grossen Liebe Monika, welche ihn immer unterstützt. Das Schlusswort hält unser ehrenfeste Zunftmeister Alberto Margraf, er ist begeistert von seinem Weibel Bruno Galli, allen welche an diesem Abend nach Meggen gekommen sind und wünscht allen weiterhin einen schönen Abend.

Danach liessen viele der Gäste den Abend schon fast traditionsgemäss an der Bar mit einem Gin Tonic (Tages-Suppe) ausklingen.

Bericht: Björn Kanebog

Bilder: Kevin Imobersteg

29.01.2026 Bescherungsfahrt ins Alters und Pflegeheim Unterlöchli

Am Donnerstag, 29. Januar 2026, folgte die Wey-Zunft gerne der Einladung ins Pflegeheim Unterlöchli. Und einmal mehr zeigte sich: Wo die Wey-Zunft einkehrt, lässt gute Stimmung nicht lange auf sich warten. Zunftmeister Berto Margraf und sein Gefolge wurden herzlich empfangen. In einer kurzen Ansprache richtete der Zunftmeister seinen Dank an das engagierte Pflegepersonal sowie an die Heimleitung.

Schon kurz nach dem Platznehmen an den Tischen kamen lebhafte Gespräche mit den rund 65 Bewohnerinnen und Bewohnern zustande. Es wurde gelacht, gesungen und die Fasnachtsfreude spürbar geteilt. Der grosse Saal füllte sich rasch mit fröhlicher Atmosphäre, und beim feinen Nachtessen fühlten sich alle bestens umsorgt – ganz im Sinne echter Fasnächtler.

Musikalisch begleitet wurde der Abend von einem schwungvollen Ländlertrio, das mit seinen Klängen für mitwippende Füsse und viele strahlende Gesichter sorgte. Gegen 21.00 Uhr hiess es für die letzten Bewohnerinnen und Bewohner langsam Abschied nehmen, da die Nachtruhe begann.

Für den Zunftmeister war der Abend damit jedoch noch nicht ganz beendet: Die Heimleitung lud ihn in den Nebensaal zu einem letzten Drink und einem feinen Nachtisch ein.

Kurz nach 22.00 Uhr fand eine rundum gelungene Bescherungsfahrt der Wey-Zunft ihren Abschluss. Die Vorfreude der Bewohnerinnen und Bewohner gilt nun bereits dem nächsten Höhepunkt – dem KnallFrosch. Danach kann die rüüdige Fasnacht 2026 so richtig starten!

Text und Fotos: Giovi

19.01.2026: LUKB Sujet-Bautag im Fliegerschuppen

Vom Bänker zum Fasnächtler!

Am Montagabend, 19. Januar 2026, wurde der Fliegerschuppen zum kreativen Epizentrum der fünften Jahreszeit. Mitarbeitende der Luzerner Kantonalbank sowie ausgewählte Kundinnen und Kunden tauschten Anzug, Laptop und Alltag gegen Pinsel, Farbe und Bastelmaterial. Gemeinsam mit dem Sujetbauteam der Wey-Zunft legten sie Hand an den Umzugswagen – und zwar mit sichtbarer Freude, viel Engagement und nicht selten mit farbverschmierten Fingern.

Über 30 motivierte Chrampferinnen und Chrampfer sorgten dafür, dass aus Ideen Formen, aus Farben Geschichten und aus Einzelteilen ein Wagen mit Charakter und Witz entstand. Es wurde konzentriert gearbeitet, diskutiert, gelacht – und hin und wieder auch kurz innegehalten, um das eigene Werk kritisch zu begutachten (oder die Nachbarin beim Malen zu «überwachen»). Die Stimmung war entsprechend ausgelassen und herzlich, der kreative Austausch lebendig.

Zum Sujet selbst gilt selbstverständlich höchste Geheimhaltungsstufe – schliesslich soll die Überraschung perfekt sein. So viel darf jedoch verraten werden: Der Umzugswagen ist nun fast bereit für seine grossen Auftritte und dürfte an der Fasnacht für mehr als nur neugierige Blicke sorgen.

Nach getaner Arbeit meldete sich dann auch der kulinarische Teil des Abends und Zunftmeister Berto mit Weibel Bruno zu Wort. Bei feinem Risotto und einem butterzarten Steak, das seinen Namen mehr als verdiente, wurde weiter diskutiert, erzählt, gelacht und der gelungene Abend gefeiert. Den süssen Schlusspunkt setzten verschiedene Heini-Tortenkreationen, die selbst hartnäckige Diätvorsätze kurzfristig vergessen liessen.

So endete ein rundum gelungener Sujet-Bautag: mit zufriedenen Gesichtern, vielen schönen Erinnerungen – und der Gewissheit, gemeinsam etwas Einzigartiges geschaffen zu haben.

Bericht und Fotos: Tino von Flüe

16. bis 18.01.2026: Wey-Zunft zu Gast in Langenargen

Langenargen zum zweiten Mal! Mit der Delegation der Wey-Zunft an die Fasnet-Eröffnung 2026

Gut Ding will Weile haben. Zum zweiten Mal nach 2018 sind die Noggeler zusammen mit einer Delegation der Wey Zunft, an die Fasnet-Eröffnung nach Langenargen eingeladen worden. Wir durften bei schönem Wetter wiederum ein kurzweiliges Wochenende verbringen, verbunden mit großartigen Begegnungen und einer grosszügigen Gastfreundschaft. Die Delegation der Wey Zunft traf als Vorausdetachement der Noggeler bereits am Freitag ein. Damit wir es ein wenig ruhiger haben, quartierten wir uns in der Seeperle ein und taktisch gesehen, ist von der Fussmarsch kürzer als vom Hotel Schwedi aus, wo die Noggeler übernachteten (teilweise haben einige wohl eher ein Powernap abgehalten). Mit den Senatoren durften wir bei deren Präsidenten, Martin Göppinger einen gemütlichen Abend verbringen. Quasi die Ruhe vor dem Sturm, bis am Samstag die Noggeler eintreffen.

Schon bei der Abfahrt im Car, wollte der Präsident Mättu sich am Mikrofon mitteilen, da kam die Ansage vom Car-Chauffeur, dass in diesem Bus, nur er „durchzusagen“ habe. Was für eine Ansage. Nach der Ankunft in Langenargen und Zimmerbezug im Schwedi ging es los. Bei eisiger Kälte spielende Aufwartung vor der Dammglockner – Zunft mit dem traditionellen Buamstellen zur Fasnet-Eröffnung. Das Baumststellen wollte in diesem Jahr nicht so recht gelingen. Vermutlich haben unsere Freunde der Wey Zunft zu lange über die Schultern geschaut. Wir sind Profis im sehr schrägen Fahnenstellen.

Gestärkt nach dem Abendessen im Adler in Oberdorf fuhren wir zurück nach Langenargen, wo die Noggeler an der Hexenparty um 2200 Uhr die Halle rockten. Im Anschluss daran stellten sich einige die Frage, steige ich in den Bus oder bleibe ich noch ein wenig und nehme den Fussmarsch in Kauf? Wer Langenargen kennt, der weiss, dass der Fussmarsch ins Schwedi nicht ganz ohne ist. Das liegt am hinteren Dorfrand und ist doppelt so weit von der Festhalle entfernt, wie die Seeperle. Der Versuch in der Seeperle um 0230 Uhr uns Wey Zünftler zu wecken, scheiterte kläglich. So traf der eine oder andere Noggeler, zwar müde, dafür wieder nüchtern, im Schwedi ein.

Am Sonntag, nach dem Weisswurst-Frühstück in der Seeperle startete um 1300 Uhr der bunt und abwechslungsreich gestalte Fasnet-Umzug. Da die Senatoren heuer ihr 70 Jahr Jubiläum feiern, konnten wir gleich als erste Gruppe starten. Die Stimmung aller war sensationell, umrahmt von Sonnenschein. Nach dem Abschlussauftritt in der Festhalle, traten wir am frühen Abend glücklich die Heimreise an.

Wir danken den Senatoren und den Dammglockner aus Langenargen, der Familie Göppinger ( www.hotel-schwedi.de ), der Familie Wocher ( www.seeperle.de ), Familie Kugel ( www.adler-oberdorf.de ) sowie der Familie Wittmann ( www.engel–bodensee.de / Unterkunft 2018 der Noggeler) für die wunderbare Einladung und grosszügige Gastfreundschaft.

Bericht: René Najer / Fotos: Folgen

10.01.2026: INTHRONISIERUNGS-GALA 2026 IM CASINO LUZERN

Nach dem Jubiläumsjahr nicht weniger ‚verreckte‘ Sache

Die Feierlichkeit startete pünktlich im wunderschön dekorierten Panoramasaal des Grand Casino. In exzellent gekonnter Manier und sehr eloquent führte der grossartige Präsident Reto Käch durch den Abend. Als Ehrengäste wurden Nationalrat Peter Schilliger, Verwaltungsratspräsident der Migros Supermarkt AG Guido Rast, der Präsident der Guggenmusig Noggeler Matthias Lips, das Lozärner Fasnachtskomitee (LFK) sowie die befreundeten Zünfte und Delegationen herzlichst empfangen. Es folgte der Einmarsch der neuen Zunftkandidaten mit ihren Göttis und dann unter tosendem Applaus das Zunftoberhaupt 2025 Edgar Ming mit seiner charmanten Isabelle und seinem treuen Weibelpaar Marc und Sandy Wagner. Ein letztes Mal durfte auf dem königlichen Thronsessel Platz genommen werden. Der Jubiläums-Weyzunftmeister Edgar Ming richtete sich in seiner Abschiedsrede mit einem besonderen Dank an die Partnerinnen Isabelle und Sandy, welche mit enormer Unterstützung bei der Ausübung des Ehrenamtes beigetragen haben. Die vielen Highlights des vergangenen, gigantisch tollen und emotionsbeladenen Wey-Jubiläumsjahres wurden mit einer Foto-Präsentation in Erinnerung gerufen. Ein weiterer grosser Dank ging an die Wahlkommission – dieser ist die Wahl zum Jubiläums-Weyzunftmeister zu verdanken – sowie an den neu erkorenen LFK-Präsidenten Flavio Boschian und den grossartigen Präsidenten Reto Käch für die immense und immer tadellos geleistete Arbeit. Dem bestens abgestimmten und nur im Doppelpack erhältlichen Weibelpaar Marc und Sandy Wagner wurde ebenfalls speziell fürs schöne und wunderbar funktionierende Miteinander im intensiven Jubiläums-Weyzunftmeisterjahr gedankt. Als Geschenk durfte die Weyzunft 60 neue Gläser entgegennehmen, welche das gepflegte Trinken eines feinen Tropfens in grösserer Gruppe im Pulverturm ermöglichen werden. – VIELEN DANK dafür, Edgar.

Der Weibel Marc Wagner gab den Dank an Edgar Ming und Isabelle Wüest zurück. Insbesondere hebte er das sonnige und ansteckende Lachen von ‚Regengöttin‘ Isabelle Wüest hervor. Daran angeknüpft wurde ein spezieller Regenschirm und ein Erinnerungs-Fotoalbum mit einem Essensgutschein in ruhigeren Zeiten an schönem Ort als Dankesgeschenk überreicht.

Der grossartige Präsident Reto Käch würdigte den Jubiläums-Weyzunftmeister Edgar Ming in seiner Laudatio im Namen aller Zünftler in etwa so: Edgar Ming war die genau richtige Besetzung fürs Amt als Jubiläums-Weyzunftmeister. Er brachte alles mit, um die Werte der Zunft zu leben und diese nach aussen zu tragen. Die Zunftmeister-Insignien wurden jeweils stets im positiven Sinne mit Stolz und Würde an den zahlreichen Anlässen getragen und das Ehrenamt hat Edgar mit enorm viel Leidenschaft ausgeübt. Edgar gebühren grosser Respekt und Anerkennung. Der schwerste Frosch auf Erden und ein Gutschein für ein feines Wochenende in Zweisamkeit in Adelboden wurden überreicht - begleitet von einem tosenden Dankesapplaus aller Anwesenden. Daraufhin folgte die Insignienabgabe.

Der festliche Einzug des Weibels 2026 Bruno Galli mit Amtsübergabe und die Inthronisierung des am Bot ausgerufenen Weyzunftmeisters 2026 Berto Margraf bildeten den Höhepunkt des Abends. Der mit viel Applaus inthronisierte Weyzunftmeister 2026 begann seine Antrittsrede mit einem Liebesgeständnis an seine Daniela und liess durchblicken, dass es sich nicht ganz einfach gestalten dürfte, nach einem gigantisch guten und gelungenen Jubiläumsjahr in die Fussstapfen des Vorgängers Edgar Ming (Schuhgrösse 47) zu treten. Er erachtet sein Amtsjahr als einen Schritt zurück zur bewährten Normalität. Den Grundwerten Geselligkeit, Wohltätigkeit und Narretei möchte er im bunt zusammengewürfelten Haufen der Zünftler Gewicht verleihen. Zudem hob er den respektvollen Umgang untereinander trotz unterschiedlicher Meinungen hervor. Er bedankte sich abschliessend bei der Wahlkommission fürs geschenkte Vertrauen und freut sich aufs bevorstehende Amtsjahr mit vielen genussreichen Momenten.

Die ehrwürdige Vereidigung des Neuzünftlers Pascal Glatzfelder und die Verleihung des Ritterschlags an Alt-Zunftmeister Werner Rast bildeten weitere Abend-Highlights, bevor zum Genuss des feinen Bankett-Menüs übergegangen wurde. Gute Gespräche und musikalische Darbietungen liessen die Zeit im Nu vergehen und es hiess dann Bühne frei für Reden, Gratulationen und Präsentübergaben.

Nach einem grossen Dank ans Küchen- und Servicepersonal trat Ehrengast und Pro-Tempo 50-Nationalrat Peter Schilliger ans Rednerpult. Mit exakt 5‘600 Zeichen (inkl. Leerschlägen) gelang es Peter Schilliger, Gemeinsamkeiten des Parlaments- und Zunftauftritts aufzuzeigen.

Mit einer launigen Rede schaffte es der weitere Ehrengast Guido Rast mit träfen Vergleichen (Wey und Migros sind z.B. beide 101-jährig) und Anekdoten, den Weyzunft-Nerv zu treffen und viele Lacher in den Saal zu zaubern. Neu: Fasnachtsplaketten können in Migrosfilialen erworben werden und der Hunger von Weyzunftmeister Berto Margraf dürfte in seinem Amtsjahr stets genügend feine Migros-Mini-Fasnachtschüechli in Paletten-Quantität zur Verfügung haben.

Lockerheit, Humor, Spontanität, Stand-Up-Comedy: Von diesen Begrifflichkeiten dürfte sich Ehrengast Matthias Lips leiten gelassen haben. Mit seinen Sprüchen und Ausführungen versetzte er den ganzen Saal der ‚bocklastigen Zunft‘ in den Bereich wilder Ekstase mit intensivem Gelächter. Matthias Lips frönte im jugendlichen Alter z.B. dem Ping-Pong Rundlauf und liebt Fondue Chinoise. Daher erkennt er auch Gemeinsamkeiten zum china-affinen Berto Margraf. Eine Tischbombe, ein Stein der Chinesischen Mauer als Symbol der Bodenhaftigkeit sowie Wein bildeten die Präsente an Berto Margraf.

Das feine Dessert stimmte auf die Gratulationsbeiträge des LFK-Präsidenten und Weyzünftlers Flavio Boschian (mit zugeschalteten Gratulationswünschen in chinesischer Sprache aus China) und den Beizen-Stammtisch-Beitrag der Gallizunft-Delegation, angeführt von Gallivater 2026 und Rabenau-Fan Jo Hürlimann, ein. Die Delegation der Frohsinngesellschaft mit Frohsinnvater 2026 Markus II. Leuthold beglückte als letzte Gratulationsüberbringerin die Anwesenden mit urchigen Trychle- und Alphornklängen sowie schönen Reimen. Als Abschluss des offiziellen Teils sorgten die «Noggeler» mit fetzigen Stimmungsreissern wie ‚Sweet Caroline‘ für vorfasnächtliche Stimmung. - Der Auftakt zum Fasnachtsjahr mit dem Zunftmeister-Motto ‚Gnüss s’Läbä‘ glückte mit dem Inthronisierungsabend vollumfänglich.

Bericht: Severin Bättig / Fotos: Kevin Imobersteg

07.01.2026: Fahnenstellen beim designierten Zunftmeister 2026

Feierliche Fahnenhissung des Zunftmeisters 2026

Nach der Wahl von Alberto «Berto» Margraf zum neuen Zunftmeister der Wey Zunft Luzern an der Bot-GV vom 2. Januar 2026 im Grand Casino Luzern folgte wenige Tage später bereits der nächste traditionsreiche Moment: das Hissen der Zunftmeisterfahne.

Am Mittwoch, 7. Januar 2026, trafen sich rund 45 Zünftler und Freunde beim Zuhause des designierten Zunftmeisters in Ebikon, um diesem besonderen Brauch beizuwohnen. Die Vorfreude war spürbar – und das neue VK-Team der Wey Zunft war bestens vorbereitet.

Unter der Leitung von VKP Hanspeter Schättin sorgten ein kleiner Fahnenmarsch, ein stimmungsvolles Feuerwerk sowie ein kraftvoller Trommelwirbel von Zunftkamerad Michi Käch für den passenden Rahmen. Zwar stand die Fahne zunächst rasch, musste jedoch wegen der Befestigung nochmals abmontiert und provisorisch leicht umplatziert werden. Die definitive Position wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt – doch auch so wehte sie bereits stolz im Wind.

Nach getaner Arbeit wurde angestossen: Mit einem Glas des neuen Wey-Zunftmeister-Weissweins oder einem wärmenden Punsch starteten die Gäste gemütlich in den Abend. Anschliessend lud Berto Margraf zu einem geselligen Beisammensein in sein Haus ein. Bei gutem Essen, angeregten Gesprächen und vielen Erinnerungen an vergangene Zunftjahre wuchs zugleich die Vorfreude auf die kommenden Höhepunkte des Zunftjahres.

Der nächste und zugleich feierliche Höhepunkt lässt nicht lange auf sich warten: Am 10. Januar 2026 wird Alberto «Berto» Margraf gemeinsam mit seinem standfesten Weibel Bruno Galli im festlichen Ambiente des Grand Casino Luzern offiziell inthronisiert.

Text: Giovi Imbroinise

Fotos: Christian Lampart

02.01.2026: Bot GV 2026 der Wey-Zunft Luzern

BOT 2026: «Berto, Onderhaltig & Tradition» im 101. Jahr der Wey-Zunft Luzern

Am rekordverdächtigen 101. Bot mit beinahe 100 anwesenden Zünftlern wurde der neue Weyzunftmeister 2026 Berto Margraf mit seinem Weibel Bruno Galli glanzvoll gewählt. Mit der klaren Motto-Botschaft «Gnüss s’Läbe!» freuen wir uns alle auf ein rüüdiges Jahr voller Tradition, Kameradschaft und Lebensfreude.

Wenn jeweils am 2. Januar im Panoramasaal des Grand Casino Luzern um punkt 17 Uhr der Glockenklang erschallt, dann liegt ganz viel Spannung in der Luft.

Der grossartige Präsident Reto Käch eröffnete mit einem freudig-quakenden «Prosit Corona» in den edlen Farben grün-gelb das neue Zunftjahr der Frösche. Der grosse Jubiläumskracher ist nun zwar vorbei und der Teich scheint etwas ruhiger und harmonischer zu sein – dennoch werden die Weyrer in gewohnter Manier die Lozärner Fasnacht 2026 wieder massgeblich mitprägen und darüber hinaus mit vorbildlicher Kameradschaft, gelebter Tradition sowie geschätzter Wohltätigkeit glänzen.

Nach einer andächtigen Schweigeminute für die Opfer, Verletzten und Angehörigen der Brandkatastrophe in der Silvesternacht von Crans-Montana wurde traditionell das Wey-Zunftlied vom Altzunftmeister Mario Kistler angestimmt. Es folgte die Verdankung mit Geschenkübergabe der Jungzünftler (Adrian Camenzind, Carlo Blankenagel, Tino Von Flüe, Urs von Wartburg) an den Ehrenfesten Zunftmeister Edgar Ming. Die sehr originelle Gemälde-Collage mit dem Zunftmeister- und Weibelpaar in der Kutsche sowie den Jungzünftlern als motivierte Zugpferde, soll stets an das Jubiläumsjahr der Superlative erinnern und einen schönen Platz beim Ehrenfesten zuhause oder in der Winkelbadi erhalten.

Im nächsten Teil folgten aus erster (präsidialer) Hand die Infos zur bevorstehenden Inthronisierung, Vorfasnachtszeit sowie die «rüüdigen Tage» 2026 mit Hauptfokus auf den Güdismontag. Ebenso gilt es nebst den verschiedenen Highlights und Anlässen im 2026 bereits das Datum 26.9.26 in der Agenda zu vermerken: Eine Wiederholung der beliebten «Frosch-Chilbi» (Oktoberfest). Nach offizieller Begrüssung der vierneuen Kandidaten (Daniel Burger, Michael Käch, Samuel Müller, Simon Vonmoos) mit Übergabe des Zunftpins und Chronik folgten Wortmeldungen der beiden Altzunftmeister Daniel Seiler sowie Erwin Bühler.Beide hatten etwas Besonderes mit dabei: Daniel Seiler überreichte dem Ehrenfesten eine beeindruckende 3D-Büste seines Ebenbildes als Dank für die grossartige Repräsentation in seinem Amt als Jubiläums-Weyzunftmeister. Auch dieses Geschenk wird bei Edgar Ming wohl ein prominentes Plätzli ausschmücken. Erwin Bühler wies mit grosser Freude auf den beim Saaleingang begrüssenden Froschkönig hin. Dieser macht sensationell lackiert inklusive Krone auf dem Froschhaupt einen hervorragenden Eindruck und soll vom ersteigerten 5er-Zünftlerteam «Frosch-Connection» ausgestattet mit einem Q(uak)R-Code an verschiedenen Orten und an unterschiedlichen Anlässen in der Stadt zur Schau gestellt werden – mit dem Ziel, weitere Aufmerksamkeit für die Wey-Zunft zu erlangen und schliesslich auch neue Zunftmitglieder zu gewinnen.

Bevor der zweite Bot-Teil mit Hochspannung eingeläutet wurde, gehörte das Wort dem Ehrenfesten Jubiläumszunftmeister Edgar Ming für seine Ansprache mit einem emotional-überwältigenden Rückblick des grossartigen 100er-Jubiläumsjahres. Er war voll des Lobes und Dankes und liess die versammelte Zünftlerschar in einem Schnelldurchlauf nochmals gedanklich an den verschiedenen Stationen und Highlights unserer vielfältigen Jahrhundert-Feierlichkeiten teilhaben.

Und nun war es soweit: Der Ehrenfeste Zunftmeister Edgar Ming, der grossartige Präsident Reto Käch sowie der Curatores Procurator Altzunftmeister Werner Rast standen am Rednerpult bereit und begannen mit der gekonnt-eloquenten «Värsli-Brönzlete» zur Vorstellung des designierten Weyzunftmeisters 2026. Nach spannenden Informationen und Wortwitz zu beruflichen Stationen, Fasnachts-Bezug, Hobbys und Familie wurde der Frosch aus dem Sack gelassen und die singende Präsidentenkehle verkündete: «Habemus novum magistratum sodalitatis!» Die Wahl fiel auf Berto Margraf, welcher dann im direkten Anschluss in der geheimen Wahl von der Zünftlerschar glanzvoll bestätigt wurde. Nach der Zunftmeisterwahl folgte unverzüglich die Wahl des Weibels. Wiederum lag Spannung in der Luft und es wurde während der Präsentation an den Tischen intensiv gewerweisst, wer wohl im 2026 den edlen grün-gelben Weibelumhang mit Stolz tragen wird. Nach Fanfarenklängen ertönte der Name Bruno Galli – auch er wurde einstimmig gewählt und somit in seinem Weibelamt bestätigt.

Gelernter Bäcker trifft Genussmensch, Reisefödli trifft Reiseguru sowie Musik- und Wintersportbegeisterte unter sich… Die interessanten und spannenden Detailinfos zu diesen zwei «Perfröschlichkeiten» sind im Wahlbericht auf unserer Homepage ersichtlich.

In seiner Antrittsrede brachte der freudig-gerührte designierte Zunftmeister Berto Margraf seinen grossen Dank für das ihm entgegengebrachte Vertrauen zum Ausdruck. Nach einem intensiven Jahr als VKP-100 stellte er sich zunächst einen etwas weniger gefüllten Terminkalender 2026 vor, doch es soll nun anders kommen und er fühle sich sehr geehrt, denn schliesslich möchte er seine Energie vollkommen in die Dinge investieren, welche wirklich (Lebens-)Freude machen und ihn gänzlich erfüllen – hierbei machte er die Überleitung zu seiner «Zunftmeisterbotschaft»: Gnüss s’Läbe! Kameradschaft, Geselligkeit und pure Lebensfreude seien für ihn zentral und er äusserte sogleich auch seinen Wunsch: Etwas weniger jammern, mehr Narretei, gemeinsam ausgelassen feiern und zusammen lachen! Mit erhobenem Glas fügte er an: «Auf die Freundschaft, die Geselligkeit und das Leben!» Wow, was für eine Ansage! Mit Zepter und Zunftmeisterkette wird Berto Margraf die Wey-Zunft durch die Lozärner Fasnacht 2026 führen und damit seine beeindruckende Fasnachtskarriere krönen. Wir alle freuen uns somit auf ein rüüdiges Jahr voller Tradition, Kameradschaft und Lebensfreude!

Es folgte das traditionelle Schlusswort des Ehrenfesten Zunftmeisters Edgar Ming, welcher sogleich den dritten Teil mit Apéro, Bot-Unterhaltung, Nachtessen sowie Gratulations-Cours und Besuch der Fasnachtsgewaltigen sowie der gesamten LFK-Spitze einläutete.

Nach einem amüsanten Altersheim-Sketch wurden durch das VK-100 drei tolle Preise an die Mondscheinfahrten-Teilnehmer verteilt. Das Glückslos fiel auf folgende strahlende Gewinner: die dreiAltzunftmeister Alois Bucher (1. Rang), Peter Graber (2. Rang) sowie Giulio Capasso (3. Rang). Zudem wurde noch ein Überraschungspreis vergeben: Bei der gründlichen Herbst- oder bessergesagt «Heu-Putzete» des Pulverturms stiess das VK-100 auf einen altehrwürdigen Wanderpokal aus dem Jahre 1953, welcher bis ins Jahr 1967 jährlich dem «zünftigsten Zünftler» vergeben wurde. Eine grossartige Idee, dies zu reaktivieren und ab sofort wieder jährlich durch das entsprechende VK zu vergeben. VKP-100 Berto Margraf überreichte den Pokal 2026 mit grosser Freude dem wohlverdienten «zünftigsten Zünftler» Altweibel Christian (Grizzo) Lampart, welcher in der Verantwortung als Bauchef mit enormem Engagement ein absolut fantastisches Jubiläumssujet realisiert hat.

Der Abend war noch lange nicht vorbei, denn (wir haben sie nicht vergessen) die Frauen feierten ihren Frauen-Bot im MLG-Haus. So verschob sich die Grossmehrheit für den süssen Ausklang im Süsswinkel zu den Frauen, wo nochmals kräftig gratuliert, angestossen und weitergefeiert wurde.

Der Wey-Bot 2026 war für die beiden neuen «Aushängefrösche» – Zunftmeister Berto Margraf und Weibel Bruno Galli – ein perfekter Auftakt bzw. Aufschlag… beides ihres Zeichens «RF»-Fans, wobei dies definitiv symbolisch nicht nur für «Roger Federer» steht, sondern vielmehr auch für «Rüüdige Fasnächtler» und «Raffinierte Frösche»!

Text: Emanuel Fischer / Fotos: Kevin Imobersteg

Diese Website benutzt Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis zu ermöglichen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Einstellungen